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Kein Tag der Bundeswehr

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Kurz-Info

Was ist der „Tag der Bundeswehr“?
Der „Tag der Bundeswehr“ wurde 2015 von der damaligen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ins Leben gerufen. Jährlich öffnen an dem Tag etwa 10 Kasernen ihre Tore oder die Bundeswehr präsentiert sich in Innenstädten. Von Anfang an gab es auch Proteste gegen den Werbetag der Armee.

Warum gibt es den „Tag der Bundeswehr“?
In Rahmen der „Zeitenwende“ rüstet die Bundesregierung die Bundeswehr massiv auf – das finden nicht alle Menschen gut. Daher wirbt die Armee mit Waffen-Ausstellungen und Panzer-Shows (z.B. die Roadshow K.A.RL.) um Zustimmung für die Aufrüstung und den Aufwuchs der Soldat*innen. Der „Tag der Bundeswehr“ ist somit ein großes Rekrutierungsevent.

Warum gibt es Proteste?
Die Bundeswehr stellt den Dienst an der Waffe gerne als spannendes Abenteuer für die gute Sache dar. Negative Aspekte – etwa die eigene Lebensgefahr im Einsatz oder der mögliche Befehl andere Menschen töten zu müssen – komme nicht vor. Dabei versucht die Bundeswehr schon Minderjährige für sich zu begeistern: Im letzten Jahr wurden über 3.000 Minderjährge von der deutschen Armee an der Waffe ausgebildet – das sind etwa 15 bis 20 Prozent aller Rekrutinnen und Rekruten. Auslandseinsätze wie der in Afghanistan und Mali werden beim „Tag der Bundeswehr“ nicht reflektiert – es ist eine reine Werbeveranstaltung für Aufrüstung und die „Armee im Einsatz“.

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